Darum gehts:
Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg - Gymnasium. Der elfjährige Erzähler erlebt den Amoklauf und wird in den folgenden Wochen und Monaten Zeuge der Hilflosigkeit, mit der die Erwachsenen versuchen, den inneren und äußeren Spuren der Tat Herr zu werden. Mehr ist 20 Jahre später tritt das Ereignis erneut unerwartet und gewaltvoll in sein Leben.
Deswegen wird „Die Ausweichschule“ empfohlen:
Nominiert zum dt. Buchpreis 2025. Hat ja nicht gewonnen - und ist das erste Buch, das ich von der Liste lese. Aber ich finde es Wahnsinn. Warum? Verschiedene Erzählstränge in moderner Sprache machen ein wahnsinnig ernstes und auch brutales Thema gut lesbar. Erdmann versteht es seine Erinnerungen so gut zu Papier zu bringen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, weil es einen immensen Sog erzeugt. Schlecht für die Hausarbeit. Die bleibt liegen. Ich bin begeistert.
So jetzt habe ich gerade eine Bücherempfehlung in unsere Klassenliste geschrieben und ganz vergessen, dass der Erzähler sich unter anderem in Bamberg rumtreibt.
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Only Margo