Alles, was man braucht.

Popóm

Johanna Sebauer DuMont Buchverlag Roman 1 Empfehlung
Cover von Popóm

Darum gehts:

Seine Endzwanziger hat sich Hendrik Popom anders vorgestellt. Nichts will ihm so richtig gelingen. In seinem Agenturjob sitzt er seine Zeit ab, mit seiner Freundin lief es schon einmal besser, und dann ist da plötzlich dieser Mann – Popóm. Er ist fast doppelt so alt und dennoch weiß Hendrik: Dieser Mann bin ich.
Zögerlich nähern sich die beiden einander an. Ihre Beziehung ist voller Rätsel, Zuneigung und Widerstände. Hendrik hofft, in seinem anderen Ich das zu finden, was ihm in seinem Leben fehlt – Halt und Zuversicht. Doch je stärker er sich an Popóm klammert, desto mehr weicht dieser zurück. Als er sich einer Kollegin anvertraut, begreift er, welch hohen Preis man zahlt, wenn man sich dem Leben entzieht.
In ›Popóm‹ entfaltet sich das klassische Literaturmotiv des Doppelgängers vor der Kulisse einer immer unübersichtlicheren Gegenwart. Nach dem großen Erfolg ihres Debüts ›Nincshof‹ und der beim Bachmann-Wettbewerb mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichte ›Das Gurkerl‹ lotet Johanna Sebauer erneut die Grenzen zwischen Fiktion und Realität aus – leichtfüßig und
mit feinem Humor.

Deswegen wird „Popóm“ empfohlen:

Wieder eine interessante Idee von Johanna Sebauer, die auch Nincshof (hier von mir schon empfohlen) geschrieben hat.
Was passiert, wenn du deinem eigenen späteren Ich in Fleisch und Blut begegnest? Wie reagierst du? Willst du wissen, wie dein Leben verläuft? Willst du es beeinflussen? Oder stagniert alles? Ordnest du dich deinem späteren Ich komplett unter? Bist du überhaupt noch in der Lage dein eigenes Leben zu führen? Fand ich spannend darüber einmal nachzudenken.

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