Darum gehts:
Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe. Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.
Deswegen wird „Meine Berge bist du“ empfohlen:
Wenn ich morgens um 5:30 bei meinem ersten Espresso mit halbgeöffneten Augen lese statt durch das Handy zu scrollen, dann ist das ein Buch, das ich direkt empfehlen muss.
Ein Mann schreibt Briefe an die Berge aus seiner Heimat. Er erzählt ihnen über sein Leben, seinen Zwillingsbruder und ihre Liebe zur selben Frau. Sehr berührende, leise Liebesgeschichte, die man am Ende am liebsten gleich nochmal lesen würde. Dieses Jahr ist dieses Buch bis jetzt auf alle Fälle eins meiner Lieblingsbücher. ♥️♥️♥️♥️♥️
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Die Reise ans Ende der Geschichte
Das Meer