Darum gehts:
Nincshof, ein kleines Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze, soll vergessen werden. So der Plan dreier Männer, die sich ›die Oblivisten‹ nennen und raus wollen aus der hektischen Zeit. Wenn niemand mehr von ihnen weiß, können sie und das ganze Dorf in Freiheit und Ruhe leben. Laut Legende ist das in Nincshof schon einmal so gewesen. Ausgerechnet die alte Erna Rohdiebl soll dabei helfen, dass dieses Vorhaben gelingt, denn die drei Männer glauben, dass die alte Frau die Freiheit im Blut hat und daher genau die Richtige für ihre Bewegung ist. Erna Rohdiebl wiederum hat in ihrem langen Leben selten Dümmeres als die Idee zu verschwinden gehört, aber ihre Neugierde siegt. Abend für Abend poltern die Oblivisten an ihre Eckbank und plotten bei Speckbroten und Pusztafeigenschnaps ihr Verschwinden. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Wenn da nicht die Neuen aus der Stadt wären. Ein turbulenter Sommer nimmt seinen Lauf!
Deswegen wird „Nincshof“ empfohlen:
Großartige Idee, wie sich ein kleines, österreichisches Dorf mit allen Mitteln bemüht, vergessen zu werden. In einer Welt in der sich alles darum dreht, um jeden Preis bemerkt zu werden, führen die Bewohner ihren ganz speziellen Freiheitskampf.
Wunderbar erzählt, sehr amüsant, ein Dorfleben samt Charakteren at its best. Toller Debütroman von Johanna Sebauer.
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