Darum gehts:
Die vier March-Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth wachsen Mitte des 19. Jahrhunderts in der von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft der Vereinigten Staaten auf. Je älter sie werden, desto mehr müssen sie einsehen, welche Hindernisse ihnen bei ihrer Selbstbehauptung als Frauen in den Weg gelegt werden. Gleichzeitig wird ihnen dadurch aber auch klar, wie sehr sie sich letzten Endes doch unterscheiden. Während die stolze Jo etwa Schriftstellerin werden will und das gesellschaftliche Rollendiktat der Ehefrau und Mutter verachtet, folgt Meg ihrem Herzen in die Heirat. Amy hingegen will ihre Einzigartigkeit durch die Malerei ausdrücken. In der Männerwelt werden die vier Frauen oft kritisch beäugt – mit Ausnahme des jungen Laurie, der sich für Jo interessiert.
Deswegen wird „Little Women“ empfohlen:
Einer der absoluten Lieblingsfilme meiner Tochter. Starke Frauengeschichte, coming of age, alles was eine Heranwachsende so braucht. Aber selbst mich hat das sehr überzeugt. Und dann noch tolle Schauspielerinnen.
Der Fairness halber: Es ist eine Romanverfilmung. Auch das Buch soll sich lohnen.
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