Darum gehts:
Tag für Tag steht Carl Kollhoff im hinteren Teil eines Buchladens, wo er mit äußerster Sorgfalt Bücher in Papier einwickelt, um sie dann seinen treuen Kunden in der Stadt zu bringen. Für den schweigsamen älteren Mann sind Bücher das größte Glück und sie dienen ihm als Hauptkontakt zur Außenwelt. Eines Tages schließt sich ihm auf einer seiner Runden die neunjährige Schascha an, die neu in der Stadt ist. Schnell gewinnt Schascha die Herzen von Carls und seiner Stammkundschaft – und wirbelt nicht nur ihr aller Leben gehörig durcheinander, sondern bringt auch Carl dazu, aus seiner eigenen Welt auszubrechen.
Deswegen wird „Der Buchspazierer“ empfohlen:
Christoph Maria Herbst ist ein Charakterschauspieler und irgendwie werden seine Rollen im Alter auch ein bisschen weicher, auch wenn er den grumpy old man schon ganz gut drauf hat. Im Buchspazierer ist er der einsame alte Mann, dessen Geschichte natürlich eine Geschichte hat, und er trifft die wirklich fantastische Yuna Bennett, die ihm und sich märchenhaft aus der Einsamkeit rettet. Eigentlich ist das ein erwachsener Kinderfilm oder ein kindlicher Erwachsenenfilm, also wunderschön zum Anschauen, und für jede Altersklasse. Jeder findet da was drin.
Ich hab ein bisschen den Gampl darin gefunden. Und Stolberg, die beste Schauspielerin, die mich an ganz andere Geschichten erinnert.
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Eine Komödie im Mai
Liebe mich wenn du dich traust